Mobile Rennsteigfalknerei

Herzlich willkommen

Beizjagd und Events in Thüringen mit unserer Falknerei

Mobile Rennsteigfalknerei
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Beizjagd
Wir hoffen Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Mobile Rennsteigfalknerei bieten zu können und wünschen Ihnen auf unserer Website viel Spaß. Egal ob Sie eine Flugvorführung für Ihr Event buchen oder ob Sie an einer Beizjagd mit unseren Habicht Hella teilnehmen wollen, es ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis unsere Greifvögel in Aktion zu beobachten.

Gehen Sie mit uns auf Beizjagd in Thüringen

Möchten Sie die Könige der Lüfte bei Ihren Jagdkünsten beobachten? Nutzen Sie gleich hier unser Buchungsformular oder kontaktieren Sie uns telefonisch und planen Sie mit der Beizjagd mit einem unserer Greifvögel ein einzigartiges Naturerlebnis.

Werfen Sie einen Blick in unsere Galerie und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck.

Atemberaubende Flugshows mit den Vögeln unserer Falknerei in Thüringen

Nicht nur für die Beizjagd sind unsere Vögel buchbar. Unsere Flugshows sind immer wieder ein ganz besonderes Highlight auf Veranstaltungen wie:

  • Hochzeiten
  • Geburtstage Stadt- und Vereinsfesten
  • Mittelaltermärkten

Gerne besuchen wir mit den Indoor-Flugshows auch Messen jeglicher Art, Schulen, Hotels, Sanatorien und Seniorenheime. Sprechen Sie uns an und gemeinsam planen wir Ihr Event mit unseren Greifen!

Auch bei unserer Flugshow in Thüringen können Sie die Jäger der Lüfte im freien Flug vor naturbelassener Kulisse bestaunen. Ob Verein, Reisegruppe, Schulklasse oder Familie: Ein Besuch in unserer Falknerei am Rennsteig in Ruhla wird zum ganz besonderen Event!


Geschichte - Über die Kunst natürlich zu jagen

Ein Jäger hat oft mit Vorurteilen zu Kämpfen. Für die Anti-Jäger-Fraktion ist er das Sinnbild eines Neurotikers, der mit großer Machtattitüde durch den Wald pirscht und die oft unterstellte Lust am Töten auslebt. Ebenso häufig zitiert ist das krankgeschossene Wild, welches auf qualvolle Weise vom Leben zum Tode befördert wird. Beruht diese Position gegenüber der Jägerschaft nicht auf der Tatsache, dass der Jäger aufgrund seiner Schusswaffen dem Wild meilenweit überlegen ist und diesem kaum eine Chance bleibt dem Jäger zu entkommen?

Eine 4000 Jahre alte, aktuell aber auch moderne, weil natürliche Jagdmethode bietet Contra. In seinem Buch De arte venandi cum avibus (lat., wörtl. Von der Kunst mit Vögeln zu jagen) besser bekannt unter dem dt. Titel „Von der Kunst mit dem Vogel zu beizen“, beschrieb schon im 13. Jh. Kaiser Friedrich II diese Jagdart. Die Rede ist von der Beizjagd.

Bei dieser Jagd verzichtet der Falkner auf weittragende Waffen und erhält so dem Wild eine Chance, seinem natürlichen Feind im Strategiespiel „Fressen und gefressen werden“, zu entkommen. Es sind nicht die geplant sondern die natürlich ablaufenden Prozesse, die den Verlauf einer Beizjagd prägen. Der Falkner macht sich die Natur des Greifvogels zu Nutze, welcher seinen biologisch, instinktiven Grundsätzen folgt. Dies unterscheidet die Beizjagd grundlegend von anderen modernen Jagdmethoden. Ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Beizvogel, Vogelhund und Falkner ist Ziel und gleichzeitig Faszination dieser Jagdmethode, wenn man entdeckt welch unendliches Vertrauen dabei vorhanden sein muss.

Habicht, Steinadler, Wanderfalke und der für Jungfalkner prädestinierte Harris Hawk (Wüstenbussard) werden traditioneller Weise in der Falknerei eingesetzt. Bevor man seinen Greif bei Jagdmanövern beobachten kann muss dieser zunächst ausgebildet (Abtragen) werden. Dabei befasst sich der Falkner mehrere Wochen intensiv aber geduldig mit seinem Vogel, nimmt ihm seine natürliche Scheu und steigert so das gegenseitige Vertrauen. Der Greifvogel lernt dann Schritt für Schritt, aus sich stetig vergrößernden Abständen, im Freiflug zum Falkner zurück zu kehren und ist nun bereit für die erste Beizjagd.

Mit Habicht oder Harris Hawk beizt man vorwiegend auf Kaninchen aber auch Hase, Fasan, Ente, Taube und Krähe. Mit einem Wanderfalken erbeutet man Ente, Rebhuhn, Fasan, Krähe und Elster. Hase, Fuchs und Reh erlegt der Steinadler. Auch auf Kormorane und vor allem bei Jagden in befriedeten Bezirken ist der Einsatz von Greifvögeln denkbar gut geeignet.

Die Intention der Beizjagd ist weniger der Streckenzahl, die am Ende einer Saison bei 50 bis 100 Stück Wild liegen wird, gewidmet. Trophäengier kennt man nicht unter Falknern. Es geht vielmehr um das Jagderlebnis an sich. Spektakuläre Jagdflüge des eigens abgetragenen Beizvogels zu beobachten, das sowohl emotionale als auch aktive Integrieren in den natürlichen Jagdprozess, bis hin zum Wiederkehren des Greifvogels zur vertrauten Faust des Falkners faszinieren einfach. Allein Geschick und Ausdauer sowohl von Beutegreifer als auch von Beute entscheiden über den Erfolg einer Jagd.

Haben Sie auch Lust bekommen die Könige der Lüfte bei ihren Jagdkünsten zu beobachten?

Die Mobile-Rennsteigfalknerei bietet Ihnen genau diesen Service.

Bei Interesse können Sie sich auf www.mobile-rennsteigfalknerei.de oder unter 0176/44633616 informieren und Ihr einzigartiges Naturerlebnis mit den Greifvögeln auf der Jagd planen.

Auch für besondere Anlässe wie Geburtstag, Hochzeit, Firmenfeier u. a. können Sie bei uns Ihren Greifvogel buchen.

Autor: Lisa Schubach